Mannschaftskampf SK Schwarzenbek
Jugendverbandsliga 5. Runde, Saison 2003 / 2004
In der fünften Runde trafen wir auf den wohl schwersten Gegner dieser Saison, den SK Schwarzenbek.
Alle Spieler waren natürlich dementsprechend motiviert und pünktlich, sodass wir uns um zehn vor neun
in Richtung Schwarzenbek aufmachen konnten.
Trotz des Schnees kamen wir pünktlich am Spielort in Schwarzenbeck an und konnten die Partien beginnen.
Sowohl wir, als auch Schwarzenbeck spielten mit Betbesetzung, so dass folgende Paarungen entstanden:
| SK Schwarzenbek |
- |
SK Norderstedt II |
| Stefan Hundt |
- |
Katharina Prosch |
| David Matzek |
- |
Tobias Rempe |
| Fabian Hundt |
- |
Maxim Jikharevitsch |
| Moritz Münsterberg |
- |
Florian Prosch |
Trotzdem waren wir der klare Favorit und zwei Mannschaftspunkte waren auf
jeden fall unser Ziel.
Die Schwarzenbeker waren keine Skandinavisch-Experten und so konnten Florian und ich beide eine recht gute Stellung(jedenfalls für Skandinavisch Verhältnisse) erreichen.
Am ersten Brett kam eine recht harmlose Königsindisch Variante, in der nicht viel los zu sein schien aufs Brett und Max bekam Caro- Kann.
Da mein Gegner sehr passiv gespielt hatte (er war wohl sehr spät ins Bett gekommen und spielte nur auf remis wie er mir später erzählte), konnte ich meine Stellung immer weiter verbessern und war recht zufrieden.
Bei Katharina war auch nach einer Stunde nichts besonderes los, da sich schon früh die Damen getauscht hatten und beide eher passiv spielten.
Ich erschrak allerdings als ich auf Max's Brett guckte, da sein Turm eingesperrt wurde und er eine Qualle verlor.
Florians Partie wurde an dieser Stelle jedoch sehr interessant.
Sein Gegner hatte ein Figur geopfert und erhielt dadurch sehr unangenehmen Angriff.
Flo konnte diesen zwar parieren seine Stellung war aber sehr kritisch, da er drei Bauern geben musste und sein König in der Mitte stand.
Kurz danach passierte auch mir ein ziemlich dämliches Missgeschick:
Ich hatte wie gesagt eine gute Stellung und rechnete an einem hoffnungsvollen Zug.
Nachdem ich alle Varianten gerechnet hatte war ich sehr zufrieden und zog.
Anschließend schaute ich kurz bei Max, doch als ich wieder auf mein Brett guckte, traf mich der Schock; ich hatte zwar den richtigen Zug berechnet aus irgendwelchen Gründen aber den zweiten Zug meiner Varianten gezogen. Dieser Zug stellte dummerweise eine Figur ein und somit hatte ich keine großen Gewinnchancen mehr.
Nachdem meine letzten Verarschungsversuche auch gescheitert waren musste ich aufgeben.
Flo konnte, nachdem sich einige Steine getauscht hatten, dem gegnerischen Angriff auch nicht mehr standhalten und verlor die Partie.
Es sah also nicht gut aus.
Einige Zeit später machte Katharina mit Stefan Hundt remis. Für sie sicherlich akzeptabel, da sie die DWZ schwächere war und auch die Stellung fast todremis war und die Mannschaft eh keine großen Gewinnchancen mehr hatte, da es am dritten Brett ziemlich schlecht aussah.
Max konnte zwar die Qualle zurückgewinnen, hatte aber einen Bauern weniger.
Er kämpfte noch eine Stunde lang tapfer um ein Remis, der Mehrbauer seines Gegners wurde ihm dann aber doch zum Verhängnis und auch er musste sich geschlagen geben.
Da wir wussten, dass der Aufstieg für uns also sehr schwer werden wird, fuhren wir etwas geknickt nach Hause. Aber natürlich besteht noch Hoffnung und wir werden uns um so mehr anstrengen um den Aufstieg doch noch zu schaffen!
Tobias Rempe
Die Einzelergebnisse im Überblick:
| SK Schwarzenbek |
- |
SK Norderstedt II |
| Stefan Hundt |
- |
Katharina Prosch |
½:½ |
| David Matzek |
- |
Tobias Rempe |
1: |
| Fabian Hundt |
- |
M. Jikharevitsch |
1:0 |
| M. Münsterberg |
- |
Florian Prosch |
1:0 |
|